Horsemanship

oder die Kunst sich selbst weiter zugeben

Horsemanship zu erklären, ist keine leichte Aufgabe.

 

 

Die künstliche Wortschöpfung ist mehr oder weniger Sammelbegriff zahlreicher, teils konkurrierender Theorien. Ranch Reiten, Freizeitreiterakademie, Natural Horsemanship, Dual-Aktivierung, Gentle touch, Pferdeflüsterer.

Wer was unter diesen Begriffen versteht, ist in wenigen Sätzen nicht darstellbar. Das ist  bemerkenswert, da „Einfachheit“ eine der markanten Merkmale der Horsemanshipbewegung sein sollte.

 

Vielleicht kann diese Erklärung überzeugen: Horsemanship will natürliche Charakteranlagen der Pferde erhalten und nutzen. Na ja, das ist schon sehr verkürzt und funktionalisiert. Hier fehlt der Raum zur umfassenden Diskussion.

Die Stendalranch arbeitet nach den Grundlagen des Westernreitens mit starken Einflüssen der Freizeitreiterei und der Freihdressur. Alles verstanden? Lust auf ein paar weitere Schlagworte? Wir schließen uns nämlich Mark Rashid an, der seinen Dienst einfach nur „die Arbeit“ nennt. Und was „die Arbeit“ ist, bestimmt im Wesentlichen das jeweilige Pferd, an dem „die Arbeit“ verrichtet werden soll.

 

Wenn Sie bis hierhin durchgehalten haben, herzliche Gratulation!

 

Bei aller berechtigten Ironie wird deutlich, welch elementaren Einfluss theoretische Grundlagen praktisch besitzen.

 

Nach unserer Erfahrung ist Theorie und Praxis allerdings eher eine Frage der Persönlichkeit und Biografie. Deshalb nennen wir unseren Dienst „Stendalranch“. Im Kern vermitteln wir mehr Theorie und  Praxis.

 

Eigentlich geben wir uns selbst weiter.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Stendalranch